Energietipps zum Kühlen und Gefrieren

Kühl- und Gefriergeräte fehlen heute in keinem Haushalt. Lebensmittel werden oft auf Vorrat gekauft. Um dabei wirklich zu sparen, ist einiges zu beachten. Kühlgeräte kennen keinen Feierabend: Sie arbeiten rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Wer schon bei der Anschaffung auf den Energieverbrauch achtet, spart jede Minute Geld. Damit Kühlen und Einfrieren nicht zur Kostenfalle werden, haben wir im Folgenden die wichtigsten Kühlschrank-Tipps für Sie zusammengefasst.

Tipps zum Kühlen

  • Größe: Kaufen Sie ein Gerät, das Ihrem persönlichen Bedarf entspricht. Je größer Kühlschrank und Gefriergeräte sind, desto höher ist der Energieverbrauch. Faustregel bei Kühlschränken: Ein- und Zwei-Personen-Haushalte kommen mit 120 bis 140 Litern aus (ohne Gefrierfach), für größere Haushalte rechnet man 60 Liter pro Person.
  • Gefrierfach: Wer kein zusätzliches Gefriergerät im Haus hat, ist mit einem Kühlschrank mit Vier-Sterne-Gefrierfach gut beraten. Alternativ lieber ganz auf ein Gefrierfach verzichten: Ein Kühlschrank mit Gefrierabteil verbraucht anderthalb mal mehr Strom – selbst in der Effizienzklasse A.
  • Dämmung: Gefriergeräte mit verstärkter Wärmedämmung müssen wesentlich seltener nachkühlen und verbrauchen so weniger Strom.
  • Platzwahl: Stellen Sie Kühlschrank oder Gefriergerät an einen möglichst kühlen Platz, nicht neben den Herd oder einen Heizkörper. Je niedriger die Umgebungstemperatur, desto geringer ist auch der Stromverbrauch.
  • Abkühlen: Lebensmittel nur abgekühlt und verpackt einlagern. Sonst muss der Kühlschrank oder das Gefriergerät Sonderschichten fahren.
  • Ordnung: Für Gefriertruhe oder Gefrierschrank lohnt sich eine Vorratsliste, sie schafft mehr Überblick und erspart mühsames Suchen. Häufiges und langes Öffnen der Gerätetür kostet Energie.
  • Superfrost: Sind größere Mengen einzufrieren, rund acht Stunden vorher Gefrierautomatik oder Superfrostschaltung (Schockgefrieren) aktivieren. Sobald der Einfriervorgang abgeschlossen ist, schaltet die Superfrost-Automatik auf Normalbetrieb um. Achtung: Ältere Geräte von Hand wieder zurückschalten.
  • Abtauen: Moderne Kühlschränke tauen den Innenraum automatisch ab, wenn der Kompressor Pause macht. Das Gefrierfach kann dabei nur durch Abschalten des Geräts abgetaut werden. Gefriergeräte ohne Abtau-Automatik bei einer Reifschicht ab einem Zentimeter abtauen. NoFrost-Modelle bleiben eisfrei. Alte Geräte regelmäßig abtauen, denn vereiste Geräte brauchen mehr Energie.
  • Reinigung: Verschmutzte oder beschädigte Gummidichtungen an der Tür lassen Kälte und somit Energie entweichen. Regelmäßig kontrollieren und eventuell erneuern.
  • Staubfrei: Die Lüftungsgitter an der Rückseite frei von Staub halten, das fördert die Luftzirkulation zum Abkühlen der Kühlflüssigkeit.
  • Zukunftsmusik: Ein Kühlschrank, der automatisch über das Internet Nachschub ordert, wenn die Butter auszugehen droht.


Tipps zum Einfrieren

  • Grundsätzlich Obst und Gemüse gleich nach der Ernte oder dem Kauf verpacken und einfrieren.
  • Vitamin C bleibt besonders gut erhalten, wenn die Lebensmittel möglichst luftdicht verpackt werden.
  • Gefrierdosen sind gut stapelbar. Unser Tipp, um deren Lebensdauer zu verlängern: Einige Minuten antauen lassen, sonst könnten die Öffnungslasche oder der Dosendeckel brechen.
  • Gefrierbeutel legen sich platzsparend um die Lebensmittel, sollten aber möglichst flach eingefroren werden. Alufolie kann man gut für trockene Kuchen und Teig verwenden.
  • Eiswürfelbehälter eignen sich für Kräuterportionen, Soßen und Püree.
  • Datum, Inhalt und Menge auf Beuteln und Gefrierdosen angeben.
  • Die ideale Lagertemperatur für die Lebensmittel liegt bei -18 Grad.
  • Schnelles Auftauen ist zum Erhalt von Geschmack und Konsistenz bei Obst und Gemüse am besten.
  • Langsames Auftauen – vorzugsweise im Kühlschrank – ist für Fleisch und Fisch die ideale Methode. So erhalten sich Qualität und Geschmack.

 

Energiesparbroschüre

  Inhalt drucken

 

    Kassieren Sie Förderung!

    Endlich eine Rechnung, bei der Sie Geld bekommen. Wir zeigen Ihnen, wie einfach Sie von der KlimaFair-Förderung profitieren. Es warten bis zu 1.000 Euro bei privaten Investitionen in effiziente Haushaltsgeräte, moderne Wärmeversorgung und Elektro-Mobilität auf Sie. Und das zahlt sich auch gleichzeitig auf Klima und Umwelt aus. Schauen Sie selbst.