FAQ zur Elektromobilität
Wozu haben Sie Fragen?
E-Auto
Das hängt von vielen Faktoren ab und kann nicht pauschal beantwortet werden.
An einer Schnellladestation sind die meisten Elektroauto-Modelle bereits nach 20 Minuten schon wieder zu 80 % voll geladen.
An der heimischen Wallbox dauert es – je nach Modell und Ladeleistung – zwischen 2 und 6 Stunden bis das Auto wieder „voll im Saft steht“.Ja, für die aktuelle Anzahl zugelassener E-Autos sind ausreichend Lademöglichkeiten vorhanden. Die Unternehmen der ENERVIE Gruppe, zu der Stadtwerke Lüdenscheid zählen, haben im Gebiet des Märkischen Kreises sowie in Hagen und Herdecke bereits über 500 Ladestationen errichtet und arbeitet weiter am stetigen Ausbau der Ladeinfrastruktur. Sie können übrigens daran teilhaben und über unser Vorschlagstool Standorte für Ladestationen einreichen.
Bundesweit gibt es übrigens laut Bundesnetzagentur rund 128.198 öffentliche „normale“ Ladepunkte und rund 38.669 öffentliche Schnellladepunkte (Stand Mai 2025) und auch bundesweit arbeiten Energieversorger, Tankstellen- und Parkhausbetreiber, Einzelhandelszentren und viele andere am weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Zum Vergleich: In Deutschland gibt es rund 14.450 Tankstellen für rund 49 Millionen PKW. Für die aktuell 1,5 Millionen E Autos gibt es über 100.000 Ladesäulen.Was beim Handy der Memory-Effekt ist bei Akkus für Elektroautos die Leistungsminderung, die nach hunderten von Ladungen/Entladungen eintreten kann. Eine Kapazität von 70 bis 80 % der ursprünglichen Akku-Leistung gilt bei E-Autos als „kritische Leistungsgrenze“. Das bedeutet nicht, dass das E-Auto dann nicht mehr gefahren werden kann. Es hat nur nicht mehr die ursprüngliche Reichweite.
Übrigens: Wenn Sie sich für ein gebrauchtes E-Auto interessieren, gibt es zwischenzeitlich eine Reihe von Prüfstellen, die einen Batteriecheck durchführen.Bei einem E-Auto ist das kein Grund zur Sorge, denn ein E-Auto hat kein Standgas und verbraucht stehend fast keine Energie. Zusätzlich können Sie den Energieverbrauch reduzieren, indem Sie Heizung oder Klimaanlage drosseln und in den Eco-Modus wechseln. Viele Elektroautos haben zudem eine “Reichweitenreserve”, die Ihnen noch einige Kilometer bis zur nächsten Ladesäule ermöglicht.
Ladesäulen
Klicken auf der Ladesäulen-Karte unten auf das Lupen-Symbol.
Oben auf der Karte erscheint nun ein Eingabefeld für Ihre Suche. Geben Sie die gewünschte Adresse ein und führen Sie die Suche aus, in dem Sie die Eingabe-Taste (Return/Enter) drücken.
Wenn Ihnen unmittelbar an der gesuchten Adresse keine Ladesäule angezeigt wird, können Sie den Kartenausschnitt über die +/–Buttons oder die Scrollfunktion der Maus anpassen, bis eine grüne Ortsmarke erscheint.
Klicken Sie auf der Ladesäulen-Karte auf das grüne Ortsmarken-Symbol für die gewünschte Ladestation.
Im angezeigten PopUp finden Sie Details zu der Ladestation. Neben der Anschrift oben finden Sie ein Routenplanungssymbol (sofern Sie die Ortungsdienste zugelassen haben, sehen Sie auch die Entfernung von Ihrem aktuellen Standort). Klicken Sie auf das Symbol für „Route“.
Im nun angezeigten PopUp sehen Sie mögliche Anwendungen, mit welchen Sie die Routenplanung vornehmen können. Klicken Sie darauf (z.B. Google Maps).
In der Kartenansicht (von z. B. Google Maps) ist die von Ihnen gewählte Ladestation bereits als Ziel eingetragen. Geben Sie Ihren Startpunkt ein und lassen Sie die Route berechnen.
Klicken Sie auf der Ladesäulen-Karte unten auf das Menü-Symbol (drei Striche)
Wählen Sie den Punkt Einstellungen, symbolisiert durch Schieberegler
Im angezeigten PopUp können Sie nun Optionen ein- und ausschalten, u.a.
Direktbezahlung
Steckertyp
Ladeleistung in kW
Anzeige von Ladesäulen aus dem Ladenetz, Anzeige von Roaming-Partnern
DriveCard
Die App bietet Ihnen:
Ladestationen suchen, filtern & direkt zur Ladesäule navigieren – europaweit
Live-Status zu jeder Ladestation einsehen: Ist sie geöffnet? Ist sie belegt?
Infos zur Ladeleistung einsehen
Starten und bezahlen des Ladevorgangs per Ladekarte
Ladevorgang starten via QR-Code-Scanner
Favoritenliste anlegen
Transaktionsübersicht zu allen Ladevorgängen
Die Zugangsdaten für die App sind die, die Sie bereits für das DriveCard-Portal haben. Im DriveCard-Portal haben Sie sich bei der Bestellung der DriveCard angemeldet.
Wichtig: Bitte melden Sie sich als DriveCard-Kunde zuerst in der Lade-App mit Ihren Zugangsdaten an. Grund: Die App kann auch von Kunden ohne Ladekarte verwendet werden, allerdings sind die Preise für unsere DriveCard-Kunden günstiger.
Wir kooperieren hier mit unserem Partner Ladenetz.de. In der Lade-App unseres Partners Ladenetz.de finden Sie sämtliche Ladestationen im Verbund von Ladenetz.de: Das Netz, an dem Sie mit unserer DriveCard angeschlossen sind.
Mit unserem Abrechnungsservice für E-Dienstwagen bieten wir Ihnen die ideale Lösung zur Erfassung und Abrechnung sämtlicher Ladevorgänge von Mitarbeitern – ob unterwegs, bei der Arbeit oder Zuhause. Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Wallbox
Das bedeutet, dass die Wallbox den gesetzlichen Anforderungen gerecht wird. Der § 14a EnWG regelt „steuerbare Verbrauchseinrichtungen“ (wie z.B. Wallboxen). Diese müssen sich dimmen lassen können.
Um eine Überlastung des lokalen Stromnetzes zu verhindern, darf der Netzbetreiber den Strombezug der steuerbaren Verbrauchseinrichtung vorübergehend reduzieren. Dies gilt jedoch ausschließlich für Geräte, die viel Leistung benötigen. Der „normale“ Haushaltsstrom ist nicht betroffen. Außerdem gilt: Dimmen ja, abschalten nein! Das heißt: Ihr E-Auto wird weiter geladen.
Ihr Profit: Im Gegenzug reduzieren sich für Sie die Netzentgelte. Die genauen Regelungen zu Kostenverrechnung bzw. Rückerstattung können Sie bei Ihrem Netzbetreiber erfahren.
Wenn Sie Strom von uns beziehen, brauchen Sie sich um nichts weiter zu kümmern. Der Netzbetreiber rechnet die reduzierten Netzentgelte mit uns ab und für Sie wird es dann günstiger.
Energielieferanten wie die Stadtwerke Lüdenscheid sind gesetzlich verpflichtet den Preisvorteil 1:1 weiterzugeben.Nein, aufgrund des Starkstromanschlusses muss die Wallbox auf alle Fälle durch einen Fachbetrieb installiert werden. Wir empfehlen und bieten Ihnen eine fachgerechte und professionelle Installation bei Ihnen zu Hause.
Überprüfung des heimischen Netzanschlusses: Vor der Installation wird überprüft, ob der heimische Netzanschluss ausreichend ausgelegt ist.
Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber: Unsere Partnerinstallateure übernehmen die Netzbeantragung für Sie.
11 kW Wallboxen sind anmeldepflichtig und 22 kW Wallboxen sind genehmigungspflichtig.
Der Netzbetreiber prüft nach Antragsstellung, ob ihr Stromverteilnetz geeignet ist. Der Genehmigungsprozess kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
Anpassungen Hausverteilerkasten: Benötigt wird ein Starkstromanschluss. Falls noch nicht vorhanden, muss dieser gelegt und die Versorgung im Haushaltverteilerkasten angepasst werden. Ist bereits ein Starkstromanschluss vorhanden, kann der Anschluss für die Wallbox verwendet werden. Ggf. wird die Beschriftung im Verteilerkasten verändert.
Keine Sorge: Unsere Partnerinstallateure kümmern sich um die fachgerechte Installation.
Die Gewährleistung beträgt 2 Jahre bei Privatkunden.
THG-Quote
Verpflichtet sind Unternehmen, die Kraftstoffe vertreiben, i.d.R. sind das die Mineralölkonzerne. Sie müssen die Treibhausgasemissionen, die bei der Herstellung und Nutzung ihrer Produkte entstehen, senken. Dies können sie durch den Einsatz von Biokraftstoffen möglich machen, aber auch durch den Erwerb von Zertifikaten aus dem THG-Quotenhandel.
Grundlage für die Quote bildet der jährliche Gesamtabsatz an Otto- und Dieselkraftstoff eines Unternehmens.Die Quote zur Senkung der Emissionen für das Jahr 2025 beträgt 10,6%. Grundlage für die Quote bildet der jährliche Gesamtabsatz an Otto- und Dieselkraftstoff eines Unternehmens.
Das hat seit 2022 keine Auswirkungen auf die Prämie.
Überprüfung
fairnergy prüft die Unterlagen und reicht diese beim Umweltbundesamt ein.Zertifikatserstellung
Das Umweltbundesamt stellt ein Zertifikat für die eingesparten Emissionen aus.Quotenhandel
Dieses Zertifikat verkauft fairnergy an quotenverpflichtete Unternehmen.Prämie
Sie erhalten den Ertrag bzw. der Erlös geht zu den von Ihnen bestimmten Anteilen an das Projekt, das Sie mit Ihrer Quote unterstützen möchten.
Spätestens 10 Tage nach Vermarktung Ihrer Quote wird der Betrag auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen (bzw. bei Geschäftskunden gutgeschrieben).
Dies kann jedoch einige Zeit dauern. Grund dafür ist u.a. die 14-tägige Widerrufsfrist, die unser Partner zunächst abwartet, bevor er Ihr E-Auto beim Umweltbundesamt (UBA) meldet. Denn nach der Registrierung beim UBA ist ein Widerruf nicht mehr möglich.Die vertragliche Laufzeit bei fairnergy beträgt ein Jahr. Danach können Sie einfach den Besitz des E-Autos bestätigen, wenn Sie im Folgejahr wieder am THG-Quoten-Handel teilnehmen möchten.
Grundlage für die Berechnung der Einsparungen von Treibhausgasen (THG) bildet ein Referenzwert. Die Gesamtabsatzmenge eines Mineralölunternehmens wird dazu mit einer Art „Durchschnitts-Treibhausgas-Ausstoß“ fossiler Kraftstoffe multipliziert:
Referenzwert = Durchschnittsausstoß x Absatzmenge
Der Referenzwert macht deutlich, in welchem Umfang das Unternehmen THG-Emissionen verursacht hätte, wenn die in den Verkehr gebrachten Kraftstoffe voll und ganz fossiler Herkunft gewesen wären.
Die tatsächlichen THG-Emissionen eines Unternehmens berechnen sich dann jeweils nach den Ausstoß-Werten für die jeweiligen Biokraftstoffe, die ein Unternehmen zur Erreichung der Sparziele den Kraftstoffen hinzugefügt hat. Biodiesel, zum Beispiel aus Abfall, verursacht rund 80 Prozent weniger Emissionen als rein fossiler Kraftstoff. Hat das Unternehmen bei gleicher Absatzmenge mehr Biokraftstoffe genutzt, verringert sich zwangsläufig die Emissionsquote.
Positiv auf die tatsächlichen THG-Emissionen wirken sich außerdem erworbene Einsparungen aus, die zum Beispiel durch strombasierte Kraftstoffe oder Elektromobilität erreicht wurden.
Ziel ist es, dass das Unternehmen mit seinen tatsächlichen THG-Emissionen im Jahr 2025 10,6% unter dem Referenzwert liegt.Nein. Mit der Treibhausgasminderungsquote sorgt der Gesetzgeber mithilfe eines Systems, das finanzielle Anreize zugunsten „grüner“ Mobilität setzt, für mehr Klimaschutz im Verkehrssektor.
Finanzielle Anreize sind i.d.R. sehr wirkungsvoll. So wird mit einem marktwirtschaftlichen Instrument eine wichtiger Beitrag zur Energie- und Verkehrswende geleistet.
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Noch offene Fragen?
Kontaktieren Sie uns gerne. Wir beantworten all Ihre Fragen rund um das Thema Elektromobilität.
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