Home // Privatkunden // Kundenservice // Energie sparen // Energiespartipps
Energiespartipps2022-09-13T16:55:27+01:00

Weniger Energie verbrauchen: Einfache Tipps mit Wirkung

Aus welchen Gründen Sie sich auch immer für das Energiesparen interessieren: Für Sie persönlich zahlt es sich immer aus. Denn wer weniger Energie verbraucht, hat auch geringere Kosten. Um das zu erreichen, brauchen Sie nicht gleich in eine energetische Sanierung oder eine neue Heizungsanlage zu investieren. Hier finden Sie Tipps, die sie ganz einfach umsetzen können, auch ohne viel Geld investieren zu müssen.

Heizenergie sparen


Raumtemperaturen prüfen und eventuell senken: Bis zu 150 Euro sparen

Auskühlen lassen sollen Sie Ihre Wohnung natürlich nicht. Aber bereits 1 Grad weniger Raumtemperatur kann bis zu 6 % der Heizkosten sparen. Bei einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh Gas sind immerhin bis zu 1.200 kWh Ersparnis möglich. Je nach Gastarif senken Sie Ihre Heizkosten bis zu 150 Euro und ersparen der Umwelt einen C02-Ausstoß von rund 300 Kilogramm.

 

Welche Temperatur ist richtig?

Empfehlungswerte für die Raumtemperaturen sind (in Grad Celsius):

Heizkörper entlüften - bis zu 60 Euro Ersparnis für einen kleinen Handgriff

Heizkörper entlüften – bis zu 60 Euro Ersparnis für einen kleinen Handgriff

Das Thermostat ist voll aufgedreht, doch der Heizkörper wird nur mäßig warm. Kommt Ihnen das bekannt vor? Macht der Heizkörperplätschernde Geräusche? Ein häufiger Grund dafür ist Luft in den Heizkörpern.

Da Luft in den Heizkörpern unnötige Energie verbraucht, sollten die Heizkörper regelmäßig entlüftet werden. Bis zu 60 Euro Heizkosten können dadurch in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus gespart werden. Aber auch als Mieter profitieren Sie vom Entlüften der Heizkörper: Bis zu 30 Euro Ersparnis sind möglich.

Bevor Sie Hand an Ihre Heizkörper angelegen:

  • Klären Sie als Mieter mit Ihrem Vermieter bzw. Ihrer Hausverwaltung (Ihrem Hausmeister) ab, ob Sie die Heizung selbst entlüften können.  Ggf. kann man Ihnen auch einen entsprechenden Entlüftungsschlüssel zur Verfügung stellen. Alternativ erhalten Sie einen solchen Schlüssel für wenige Euro im Baumarkt. 
  • Manchmal ist die Luft im Heizkörper ein Indiz für undichte Stellen in der Anlage. Dies sollte von einer Fachkraft überprüft werden. 
  • Einige Heizungen haben eine automatische Entlüftung und können nicht manuell entlüftet werden. Ein Indiz dafür ist das Fehlen einer Vierkantsteckvorrichtung. Sollten Sie eine solche Anlage haben, ziehen Sie einen Fachbetrieb zu Rate.

So entlüften Sie die Heizung:

Voraussetzung: Sie benötigen einen Entlüftungsschlüssel und ein Gefäß. 

  1. Stellen Sie das Thermostat der Heizung auf die höchste Stufe, damit die Heizung vollständig befüllt wird.

  2. Stecken Sie den Entlüftungsschlüssel auf die Vierkantsteckvorrichtung am Heizkörper.

  3. Halten Sie ein Gefäß unter das Ventil, während Sie es mit dem Schlüssel öffnen.

  4. Lassen Sie das Entlüftungsventil solange geöffnet, bis nur noch Heizwasser in das Gefäß läuft und keine Luft mehr entweicht.

  5. Schließen Sie das Entlüftungsventil wieder.
Vorhänge und/oder Rollläden schließen

Schließen Sie in der kalten Jahreszeit während der Heizperiode nachts immer die Rollläden und/oder die Vorhänge. Das minimiert selbst bei modernen Fenstern den Wärmeverlust nochmals um bis zu 35 %. Bei älteren, weniger gut isolierten Fenstern minimieren Sie den Wärmeverlust sogar um bis zu 80 %.

Fenster und Türen abdichten und einfach mal die Tür hinter sich zumachen

Energiesparend Heizen bedeutet: Die Wärme im Raum halten. Machen Sie deshalb besonders in der Heizperiode einfach mal die Tür hinter sich zu. So heizen Sie über die Wohnräume nicht auch noch die Diele mit (siehe auch: Raumtemperaturen).

Effektiv ist außerdem das Abdichten von Zugluft-Fenstern. Ob es an Ihren Fenstern zieht, lässt sich mit einer Kerze ganz leicht feststellen. Stellen Sie diese nah an den Fensterrahmen (Achtung: Bitte nicht den Fensterrahmen anzünden). Flackert die Flamme?  – Dann dringt mehr Luft durch das Fenster als nötig.

Das Abdichten zugiger Fenster spart in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus gut 900 kWh Energie – je nach Gastarif sparen Sie rund 100 Euro jährlich. 

Dichtungsband gibt es bereits für wenige Euro im Baumarkt. Beachten Sie dabei auch die Bauart Ihrer Fenster, denn „zu viel des Guten“ kann zu Kondenswasserbildung führen. Wenn Sie Mieter sind, sollten Sie solche Maßnahmen grundsätzlich vorab mit Ihrem Vermieter bzw. Hausverwalter abklären.

Beachten Sie bitte: Wenn Ihre Fenster gut abgedichtet sind, wird regelmäßiges Stoßlüften noch wichtiger (siehe: Lüften).

Freiheit für den Heizkörper

Gönnen Sie Ihrer Heizung ein wenig Freiheit. Nutzen Sie sie nicht als Wäschetrockner oder beheizte Ablagefläche. Halten Sie sie möglichst frei. Große Möbel oder Vorhänge vor der Heizung verhindern, dass sich die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt.

Gerade in kleinere Wohnungen ist es nicht immer möglich, die Möbel anders zu stellen. Besteht jedoch keine Möglichkeit die Möbel woanders hinzustellen, dann halten Sie unbedingt einen Abstand von mindestens 20 Zentimetern zu den Heizkörpern ein.  Übrigens haben Heizkörperverkleidungen den gleichen Effekt wie Möbel oder Vorhänge – wenn Sie diese abnehmen oder entfernen können, tut das auf jeden Fall Ihrer nächsten Heizkostenabrechnung gut.

 

Voll aufdrehen nützt nichts

 

Sie besitzen herkömmliche Thermostate? Dann drehen Sie das Thermostat nicht voll auf! Es wird nicht schneller warm, wenn das Thermostat auf der höchsten Stufe steht. Das heiße Wasser im Heizkörper hat immer die gleiche Temperatur. Bei höherer Einstellung heizt der Heizkörper einfach nur länger.  Die Redewendung „Time is Money“ wird dann wahr, denn die längere Heizzeit finden Sie auf Ihrer Rechnung wieder.

 

Sparen bei warmen Wasser

Wasser sparen an sich ist eine zweischneidige Angelegenheit. Denn wer allzu sehr mit dem Nass aus der Leitung geizt, riskiert hygienische Probleme. Warmes Wasser zu sparen ist aber uneingeschränkt empfehlenswert. Denn ob Sie warmes Wasser mit einem Durchlauferhitzer, Boiler oder Heizkessel bereiten – Energie benötigen alle Formen der Warmwasserbereitung.

Hände mit kaltem Wasser waschen

Hände mit kaltem Wasser waschenDer Hygiene wird genug Rechnung getragen, auch mit kaltem Wasser: Beim Händewaschen sind nämlich Seife und Gründlichkeit die entscheidenden Faktoren, nicht die Wassertemperatur.

1 Liter warmes Wasser kostet rund 0,5 Cent – ein Liter kaltes Wasser von Mark-E kostet gerade einmal 0,002 Cent. Bei fünf Mal täglich Hände waschen und jeweils 4 Liter Wasser benötigen würden Sie fast 22 Euro jährlich sparen, wenn Sie die Hände konsequent mit kaltem Wasser waschen.

Duschen statt Baden

 

Rund 120 Liter warmes Wasser werden für ein Vollbad benötigt. Für eine fünfminütige Dusche sind es nicht einmal 70 Liter. Bei einem Durchschnittspreis von 0,5 Cent pro Liter warmen Wasser kostet die Dusche also etwa 25 Cent weniger als das Bad. Auf das Jahr gerechnet lassen sich auch so einige Euros sparen. 

Wer zudem die Möglichkeit hat, eine Armatur mit Temperaturvoreinstellung und/oder Dusch-Stop zu nutzen, kann seinen Warmwasserverbrauch beim Duschen noch weiter reduzieren. 

 

Temperatur für die Warmwasserbereitung senken

 

In einer zentralen Heizungsanlage sind 60 Grad Celsius Wassertemperatur ausreichend. Werden Sie jedoch nicht zu sparsam, denn bei weniger als 60 Grad kann es zu hygienischen Problemen kommen.

Durch­lauf­erhitzer hingegen können von der Temperatur niedriger eingestellt werden. Richtwerte sind

  • für die Küchen­spüle: 45 Grad
  • für die Dusche: 38 Grad

Moderne, voll­elektro­nische Durch­lauf­erhitzer sind übrigens nicht nur energiesparender und amortisieren sich schnell. Sie lassen sich auch genau auf die gewünschte Temperatur einstellen.

 

Kürzer duschen

Wenn beim Duschen das warme Wasser auf einen niederprasselt, ist das für Viele mehr als nur Körperpflege. Warm Duschen ist auch ein Genuß! Dennoch lässt sich einiges an Energie und Geld sparen, wenn man kürzer duscht. Je nach Art der Warmwasserbereitung können pro Duschgang mehr als ein Euro gespart werden. Wir haben das mit einigen Warmwasserbereitungsarten und unseren Preisen nachgerechnet. Hier einige Beispiele, was Sie sparen können, wenn Sie 5 Minuten statt 10 Minuten duschen:

  Kosten pro Person und Duschgang
 

10 Minuten Duschzeit

5 Minuten Duschzeit

Hydraulischer Durchlauferhitzer 2,38 € 1,19 €
Elektronischer Durchlauferhitzer 2,10 € 1,05 €
Gas-Niedertemperaturkessel 1,36 € 0,68 €
Gas-Brennwertheizung 1,06 € 0,53 €

*inkl. Abwassergebühren, Preisbasis: Top-Strom, Komfort Gas der Stadtwerke Lüdenscheid

Stromverbrauch senken

Standby-Verbrauch

Brennt an Ihren Elektrogeräten ständig eine kleine Lampe? Dann sind diese in dem „Schein-Aus-Zustand“, dem Standby-Modus. In diesem Modus verbrauchen sie allerdings auch Strom, obwohl sie nicht aktiv benutzt werden. Die durchschnittliche Standby-Leistung liegt bei ca. 10 Watt. Bei einem 3-Personen-Haushalt könnten Sie also, bei vollständigem Verzicht des Standby-Modus, 115 Euro sparen.

Dabei helfen können Ihnen zum Beispiel ferngesteuerte Steckdosen, die die Stromzufuhr von der Steckdose zum Endgerät kappt oder aktiviert. Aber auch die gute alte Steckdosenleiste kann Ihnen dabei helfen. 

Backofen nicht vorheizen

 

Backofen vorheizen ist meist unnötig

„Heizen Sie den Backofen auf XY Grad vor.“ So steht es auf der Verpackung vieler Fertiggerichte. Tatsache ist: Es gibt nur wenige Gerichte, die ein Vorheizen wirklich benötigen. Dazu zählen beispielsweise Soufflés, Biskuit- oder Blätterteig und auch zartes Fleisch oder Fisch.

Ein Grund für die Vorheiz-Empfehlung ist, dass die Hersteller nur bei einer einheitlichen Ausganstemperatur eine zutreffende Zubereitungszeit angeben können. Jeder Backofen braucht unterschiedlich lang, bis er die Temperatur erreicht hat. Heizt man nicht vor, weichen die Zubereitungszeiten von der Packungsangabe ab.  Wer sich aber ein wenig auf seine fünf Sinne verlassen kann, sieht, wann ein Gericht fertig ist. Oder prüft den Kuchen z.B. mit dem guten alten Holzstäbchen: Klebt noch Teig dran, ist er noch nicht durch.

Deshalb ist Vorheizen oft gar nicht nötig. Wer zusätzlich noch den Backofen einige Minuten vorher abschaltet und die Restwärme nutzt, spart zusätzlich einige Euro Stromkosten.

Auch das spart Energie:

  • nur die Roste und/oder Bleche im Backofen lassen, die für die Zubereitung der jeweiligen Speise gebraucht werden.
  • Umluft-Funktion nutzen, denn bei Umluft können Sie den Ofen in der Regel 20 bis 30 Grad niedriger einstellen.
  • Verzichten Sie auf Pyrolyse. Moderne Backöfen haben oft eine Selbstreinigungsfunktion, die mit extremer Hitze dafür sorgt, dass Verunreinigungen zu Asche verbrannt werden. Die Form der Reinigung verbraucht ordentlich Energie. Eine einzige Reinigung kann Sie bis zu 1,50 Euro kosten.

 

Auf jeden Topf passt ein Deckel

 

Nehmen Sie die Redewendung „Auf jeden Topf passt ein Deckel“ einmal wörtlich und nutzen Sie beim Kochen – wann immer möglich – einen Deckel. Das hält die Wärme im Topf, den Stromverbrauch niedrig und das Geld in der Haushaltskasse.

 

Mit Restwärme und auf Sparflamme kochen

 

Wer nicht mit Gas oder einem Induktionskochfeld kocht, kann seine Stromkosten um einige Euro senken, wenn er die Restwärme nutzt. Drehen Sie die Herdplatten bereits wenige Minuten vor dem Ende der Garzeit ab. 

Grundsätzlich gilt: Nach dem Ankochen können Sie bei nahezu allen Herdarten etwas herunterregeln. Mit einem Deckel auf dem Topf kochen die Kartoffeln auch bei kleiner Stufe weiter.

 

Mit wenig Wasser kochen - wenig Wasser kochen

 

Ertränken Sie Ihr Gemüse nicht im Wasser. Denn pro Liter Wasser benötigen Sie bis zu 1 kWh Strom um es zum Kochen zu bringen. Für Gemüse und Kartoffeln reicht es i.d.R. aus, wenn es gerade eben mit Wasser bedeckt ist. Wenn Sie mit Deckel kochen, können sie häufig sogar noch weniger Wasser verwenden, denn der im Topf entstehende Dampf unterstützt das Garen.

Die Faustregel: So viel Wasser wie nötig, so wenig wie möglich.

Nutzen Sie zur Warmwasserbereitung , z.B. für Tee oder Kaffee, am besten den Wasserkocher. Dieser braucht weniger Energie als der Herd. Erwärmen Sie auch hier immer nur so viel Wasser wie Sie brauchen. Füllen Sie zum Beispiel die Tasse, die Sie nutzen möchten mit kaltem Wasser und schütten Sie nur diese Menge in den Wasserkocher.

 

Kühlschrank und Gefriergeräte: Abtauen und richtig einstellen

 

Vereiste Kühlgeräte verbrauchen mehr Energie. Und auch bei Geräten mit Abtauautomatik, Low- oder Smart-Frost-Funktionen kann es mit der Zeit zu Eisbildung kommen. Sobald Sie in Ihrem Gerät Eisbildung sehen, sollten Sie das Gerät einmal abtauen. Denn ein vereister Kühlschrank kann bis zu 30% mehr Strom verbrauchen.  

 

Stellen Sie Ihre Kühlschranktemperatur richtig ein: 7 Grad gilt als optimal. Und im Gefrierschrank braucht es nicht kälter als -18 Grad sein. Jedes Grad weniger kann den Verbrauch Ihres Geräts um bis zu 5% erhöhen. Bei einem Gerät, das in der Regel 24/7 läuft, lohnt es sich darauf zu achten.

 

Zweit-Kühlgeräte stilllegen

 

Keine Frage: Wenn die große Grillparty ansteht, ist man oft froh noch „Muttis alten Kühlschrank“ im Abstellraum zu haben. Doch brauchen Sie ihn wirklich? Muss er das ganze Jahr laufen?

Besonders alte Kühl- und Gefriergeräte sind alles andere als effizient und schlagen im Dauerbetrieb mit 500 bis 600 kWh Strom zu Buche. Das sind – je nach Stromtarif zwischen 130 und 180 Euro im Jahr.

Vielleicht nutzen Sie für die nächste Grillparty einfach eine Kühltasche mit Kühlakkus und entsorgen „Muttis alten Kühlschrank“.

 

Laptop statt PC nutzen

 

Ein Laptop verbraucht etwa nur halb so viel Strom wie ein Desktop-PC – und ungebundener sind Sie damit auch noch. Die meisten Tablets sind übrigens noch sparsamer: Sie verursachen selbst bei täglichem Aufladen nicht mehr als 10 Euro Stromkosten jährlich.

 

Ohne Vorwäsche waschen

 

Auch die modernsten Waschmaschinen haben noch eine „Vorwäsche“-Funktion. Doch diese Funktion können sie getrost vergessen.

Lediglich bei extrem verschmutzter (Berufs-)Kleidung kann eine Vorwäsche hilfreich sein.

Achten Sie statt Vorwäsche auf:

  • die richtige Befüllung der Maschine (wieviel Kilogramm Wäsche dürfen im gewünschten Waschprogramm maximal hinein?)
  • die richtige Dosierung des Waschmittels
    (Tipp: in Lüdenscheid ist das Wasser weich – sie brauchen daher nur wenig Waschmittel und können so auch noch etwas sparen)
  • das richtige Programm für Ihren Waschgang

 

Wäsche bei niedrigen Temperaturen waschen

 

Nicht nur die Waschmaschinen sind in den letzten Jahren immer effizienter geworden, auch die Waschmittelindustrie hat Produkte hervorgebracht, die es erlauben, dass auch bei 30 Grad alles schon schön sauber wird. Manche werben sogar mit der 20-Grad-Wäsche, was der Zeitschrift Ökotest zufolge für leicht verschmutzte Wäsche durchaus reichen kann.

Ein 60-Grad-Waschgang kostet doppelt so viel Energie wie einer bei 40 Grad, denn der größte teil des Stromverbrauchs beim Wäsche waschen geht auf das Konto der Warmwasserbereitung.

Wer mit hohen Temperaturen waschen muss:

Bei Berufs- oder Sportbekleidung (z.B. Gesundheitswesen, Handwerk)  kommen Sie oft um das Waschen bei hohen Temperaturen nicht herum. In diesem Fall kann es ein Vorteil sein, die Waschmaschine an die Warmwasserversorgung Ihres Haushalts anzuschließen. Das lohnt sich natürlich nur, wenn Sie eine effiziente Warmwasserbereitung haben und viel 60-Grad-Wäsche haben.

 

Ökoprogramme nutzen

Der größte Anteil des Stromverbrauchs von Wasch- und Spülmaschinen entfällt auf die Warmwasserbereitung. Die Öko-Programme der Maschinen nutzen häufig weniger Wasser und erhitzen es auch nicht so stark – das spart Energie und kann Ihre nächste Stromrechnung um bis zu 200 kWh reduzieren.

 

Wäsche auf der Leine trocknen

 

Trocknen Sie – wenn möglich – Ihre Wäsche auf der Leine bzw. auf einem Wäscheständer. Besonders im Sommer dauert das nicht einmal länger als das Trocknen im Wäschetrockner. Und – konsequent angewendet – können Sie bis zu 200 kWh Trocknerstrom einsparen. 

Wer dennoch nicht auf einen Trockner verzichten kann: Achten Sie bei Anschaffung auf die Effizienz des Gerätes: Geräte mit Wärmepumpen-Technologie brauchen nur halb so viel Energie wie herkömmliche Trockner.